30:21 (10:11)
Im ersten Abschnitt hielt der HSV noch mit. Kalabic: „Hockenheim wurde der Rolle als Spitzenmannschaft gerecht.“ Nach der Halbzeitpause drehte die Truppe von Admir Kalabic aber auf und schoss dessen Ex-Klub ab. Ein Zwischenspurt auf 17:11 legte ein Polster. Die Taktik des Bosniers ging auf: „Wir wollten in der ersten Halbzeit Sicherheit gewinnen und haben auf das Tempospiel verzichtet.“ Das gelang nicht nur, der HSV wurde auch noch eingeschläfert. Kalabic: „Dann sind wir aus der Pause und haben richtig Gas gegeben. Hockenheim war überrascht.“
Für den in Hockenheim wohnenden Kalabic war die Höhe des Sieges Balsam auf offene Wunden. Die 22:36-Niederlage im Vorjahr schmerzte noch immer, wie er selbst zugab: „Ich wurde oft damit aufgezogen. Jetzt freue ich mich umso mehr. Jetzt haben wir die Pleite endlich wett gemacht.“
Frank Müller indessen war zum ersten Mal auf der Bank dabei. Das Aufwärmen machte der Neuzugang noch mit, von einem Einsatz sah Müller nach seinem Mittelhandbruch aber noch ab.
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