mA-Jugend
SG Nußloch – TV Bammental 39 : 22 (17:11)
Die männliche A-Jugend der SG Nußloch setzte sich am Samstagnachmittag in der Olympiahalle mit 39:22 gegen den TV Bammental durch, offenbarte dabei trotz des deutlichen Ergebnisses jedoch über weite Strecken eine hohe Nervosität und eine ausbaufähige Chancenverwertung. Vor allem in der Anfangsphase tat sich die Mannschaft schwer, zu ihrem gewohnten Spielfluss zu finden.
Der Start in die Partie war von Unsicherheiten geprägt. Zwar ging die SG früh in Führung, ließ in der Folge jedoch zahlreiche klare Torchancen ungenutzt und agierte im Abschluss zu hektisch. Die Gäste nutzten diese Phase, um das Spiel offen zu gestalten, sodass es bis zum 4:4 mehrfach hin und her ging. Auch in den darauffolgenden Minuten blieb die Nervosität spürbar, was sich in ungenauen Pässen und überhasteten Abschlüssen widerspiegelte. Dennoch gelang es der SG Nußloch, sich über 7:5 und 10:7 erstmals etwas abzusetzen. Zur Halbzeitpause stand eine 17:11-Führung, die angesichts der vergebenen Möglichkeiten durchaus höher hätte ausfallen können.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild. Trotz guter Abwehrarbeit und zahlreicher Ballgewinne fehlte im Angriff weiterhin die letzte Konsequenz. Mehrere freie Würfe blieben ungenutzt, was verhinderte, dass sich die SG frühzeitig entscheidend absetzen konnte. Über 19:13 und 22:14 wurde der Vorsprung zwar ausgebaut, doch blieb das Spielgeschehen von Unruhe und fehlender Präzision im Abschluss begleitet.
Erst im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit nahm die Sicherheit spürbar zu. Mit zunehmender Spielzeit gelang es der Mannschaft, ihre Überlegenheit besser auszuspielen und die Fehlerquote zu reduzieren. Über 25:16 und 30:16 wurde das Ergebnis nun deutlicher, ohne dass die Leistung insgesamt vollends überzeugte. Auch in der Schlussphase blieb noch Luft nach oben, dennoch baute die SG den Vorsprung kontinuierlich aus und ließ keine Zweifel mehr am Heimsieg aufkommen.
Am Ende stand ein klarer 39:22-Erfolg, der zwar die Punkte sicherte, zugleich aber auch aufzeigte, dass in puncto Chancenverwertung und mentaler Stabilität noch Steigerungspotenzial besteht. Für die kommenden Aufgaben wird es entscheidend sein, die vorhandene spielerische Qualität konstanter und konzentrierter auf die Platte zu bringen.
Es spielten: Colin F., Enea B., Marlon A.(2), Tom W.(9), Arne S., Tom Z.(7), Luis H.(4), Maximilian T.(5), Kai G.(1), Ole S., Jakob W.(4), Mika W.(2), Malte V.(3), Noah B.(2), Quentin M.,