Neue Strukturen

Liebe Handballfreunde,

die Saison 2019/20 ist abgebrochen und die Saisonergebnisse stehen fest. Nun gilt es, unsere Mannschaften und die SG Nußloch Handball auf die kommenden Spielrunden vorzubereiten.

Der Neustart ist gemacht. Nach der Insolvenz der SG Nußloch Spielbetriebs GmbH, haben die Verantwortlichen um den neuen Abteilungsleiter Guido Haag den Grundstein für die sportliche Zukunft gelegt.
„In den vergangenen Wochen wurde sich mit einer neuen Struktur innerhalb des Vereins beschäftigt“, erklärt Sebastian Körner, der zusammen mit Philipp Müller die sportlichen Geschicke im Männerbereich unterstützen wird. Der Neubeginn startet, dank des Aufstiegs der zweiten Mannschaft, in der Landesliga. Die ehemalige Zweite wird sich zur nächsten Saison als erste Mannschaft formieren, mit Frank Schmiedel als Cheftrainer und Martin Seiler als Co., der gleichzeitig die zweite Mannschaft in der 2. Bezirksliga trainiert. Mit David Bonelli und Jannik Jungbauer halten zwei talentierte Eigengewächse, die letztes Jahr bei der Ersten reinschnuppern durften, dem Verein die Treue. Nick Schmidt hat die SG hingegen verlassen.
Körner freut sich auf eine neue anspruchsvolle Aufgabe, die viel Kreativität verlangt. Nun gilt es mit den fortbestehenden langjährig treuen Sponsoren aus Nußloch und Umgebung der handballbegeisterten Gemeinde neues Leben einzuhauchen. Dafür gründen Körner und Müller zusammen mit Christian Buse, der als Spieler großen Anteil am Landesliga-Aufstieg hatte, einen Förderverein, der das Thema gemeinnützige Unterstützung der Handballabteilung in den Mittelpunkt stellt. „Das ist eine aufwendige Aufgabe, weshalb wir diese auf drei Personen aufgeteilt haben und im stetigen Austausch mit Guido Haag stehen“, erläutert Körner, der zu bedenken gibt, „wir spielen zwar nicht mehr in der 3. Liga, aber eine Männer-Landesliga und eine Frauen-Badenliga kosten auch Geld. Wir haben bereits sehr positive Gespräche geführt, trotzdem bleibt die Situation weiter schwierig und wir sind für jede Unterstützung dankbar.”
Die Verantwortlichen sehen darin die Chance, etwas Neues auf die Beine zu stellen und wissen um die Ausdauer, die dafür notwendig ist. Sportlich soll es trotzdem möglichst schnell nach oben gehen. „Wir wollen wieder in die Badenliga, da kommt der Nußlocher Handball her“, spricht Körner das langfristige Ziel aus, schränkt aber ein, „dass man keinen Aufstieg planen kann. Wir bauen unseren Kader für kommende Runde auf dem auf, der in die Landesliga aufgestiegen ist. Und wenn wir das gezielt tun, können wir eine gute Rolle spielen.“